CHRISTOPH DORNIER - Zum 70. Geburtstag (Malerei)

 

Ausstellungsdauer:

14. September bis 2. November 2008

 




 

 

Titelbild der Einladung: Offene Türen, 1994, Acryl/Öl auf Leinwand, 150 x 117 cm








Die Ausstellung wir am Sonntag, 14. September 2008, um 11 Uhr eröffnet.


Einführende Worte:

Dr. Melanie Klier, München








Ausgestellte Werke (Auswahl)



Christoph Dornier
Spiegelung, 1991
Öl auf Leinwand,
80 x 65 cm


Christoph Dornier
Gesetze der Logik,1994
Acryl auf  Leinwand,
90 x 80 cm


Christoph Dornier
Mittagshitze, 2005
Acryl auf Leinwand,
77 x 72 cm





CHRISTOPH DORNIER ZU SEINER MALEREI

Wasser
Meine Beschäftigung mit Wasser ist sehr intensiv. Ich liebe Wasser,
ich liebe Boote, Wellen, das Geräusch von Wasser. Ich liebe auch
die Reflexe auf dem Wasser und sogar das schmutzige Wasser,
das ölige, mit Schlieren, Spiegelungen und Verzerrungen.
Ein Ausschnitt aus einer Wasserpfütze mit diesen Spiegelungen
und Reflexen scheint mir manchmal malerischer als vieles andere,
was vielleicht höher bewertet wird.


Hieroglyphen

Die Hieroglyphe ist ein wesentlicher Teil meiner Malerei.
Die Hieroglyphe im ägyptischen Sinn ist ein Schriftzeichen,
das ganz klar sein muss. Die Bedeutung der von mir verwendeten
Hieroglyphen soll nicht oder nur in Ausnahmefällen klar sein. (. . . ).
Es ist für mich nur wichtig, dass die Zeichen oder Symbole,
die im Bild zusammenkommen, eine Art verschlüsselter Geschichte
darstellen, die der Betrachter mit einer gewissen Mühe entziffern kann.
Jeder wird die Geschichte auf seine Weise entziffern.



KURZBIOGRAFIE - CHRISTOPH DORNIER

1938 geboren in Friedrichshafen am Bodensee 1956-58 Studium an der Kunstgewerbeschule Luzern.
Der Surrealist Max Moos wird zu einem wichtigen Lehrer. Max Beckmann, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde
und später auch HAP Grieshaber inspirieren den jungen Künstler. 1958-63 Studium an der Akademie der
Bildenden Künste München – Malerei bei Jean Deyrolle und Erich Glette sowie Bildhauerei bei Emilio Greco
1958-74 Teilnahme an den Internationalen Salzburger Sommerkursen
darunter bei Oskar Kokoschka,
Giacomo Manzù
und Emilio Védova 1985-86 Dornier zeigt in der eigenen Galerie in Zürich junge Künstler
aus dem Umfeld des Surrealismus.

Christoph Dornier verstarb am 14. August 2008 unerwartet in Luzern.
Er
lebte und arbeitete in der Schweiz und Südafrika.


 


 


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